100% Fairtrade & Biobaumwolle

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Beschreibung

Bei uns bekommen Sie auch Shirts hergestellt aus 100% organischer Baumwolle ohne den Einsatz von Pestiziden oder Kunstdünger.
Das FAIRTRADE-Siegel, bestätigt, das soziale Kriterien bei der Herstellung eingehalten werden.

Unsere Fairtrade- und aus Biobaumwolle produzierten
Shirts sind mit folgenden Gütesiegeln zertifiziert !


Fairtrade Certified Cotton
Fairtrade International hat verschiedene Standards für Produkte aus dem Fairen Handel entwickelt. Für Baumwolle
gibt es seit 2005 einen Anbaustandard. Standards für den Fairen Handel sind in erster Linie als Sozialstandards zu
verstehen. Es bestehen aber auch Umweltauflagen. Für den Baumwollanbau ist mindestens eine integrierte Produktion
vorgeschrieben (in der integrierten Produktion werden Pestizid und Düngereinsatz geregelt und natürliche
Ressourcen geschont, allerdings ohne die strengen Reglementierungen der ökologischen Landwirtschaft zu übernehmen).
Der Einsatz von Gentechnisch veränderter Baumwolle ist verboten. Fairtrade International weist
derzeit die umfassendste Verbotsliste für Pestizidwirkstoffe auf. Die Einhaltung der Standards für den Anbau wird jährlich durch eine
zugelassene Prüforganisation sichergestellt. Für die weiteren Verarbeitungsstufen wird von den Lizenznehmern die Einhaltung von
menschenwürdigen Arbeitsbedingungen gefordert. Deren Überprüfung unterliegt einem Nachweisverfahren, jedoch keiner eigenständigen Zertifizierung.
Zusammenfassung:
Sehr umfassende Verbotsliste für Pestizidwirkstoffe. Gentechnisch veränderte Baumwolle ist verboten. Keine
Biobaumwolle, aber integrierte Produktion. Jährliche externe Prüfung der Anbaurichtlinien.
Enthält auch Sozialstandards für die Weiterverarbeitung.
Quelle: Manfred Santen, Greenpeace e.V., 8.2011


GOTS - Global Organic Textile Standard
Zertifiziert werden ausschließlich Naturfaser-Textilien. Die Textilien müssen aus mindestens 70 Prozent
kontrolliert biologisch angebauten Naturfasern hergestellt sein,
damit ist Gentechnisch veränderte Baumwolle automatisch ausgeschlossen.
Es wird in zwei Labelstufen ?Bio/Organic? und ?hergestellt aus x % kontrolliert biologisch angebauten Naturfasern? differenziert.
Es ist keine Mischung gleicher Fasern in Bio- und Nicht-Bio-Qualität erlaubt.
Hier geht es vielmehr um die Möglichkeit zur Herstellung von Mischgeweben, wie z.B. Baumwolle-Leinen.
GOTS definiert Anforderungen entlang der gesamten textilen Kette vom Anbau bis zum fertigen Produkt.
Als einziger Textilstandard, der breite Anwendung finden kann, hat er eine Positiv-Liste für Chemikalien entwickelt.
Das bedeutet, dass nur bestimmte Stoffe überhaupt in die Herstellung einfließen dürfen.
Eine unabhängige Zertifizierung sämtlicher Verarbeitungsstufen mit jährlichen Betriebsinspektionen garantiert eine hohe Glaubwürdigkeit.
Zusätzlich zu den strengen Umweltkriterien werden auch Anforderungen an menschenwürdige Arbeitsbedingungen gestellt.
Dazu gehören das Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, Beseitigung von Zwangsarbeit,
Abschaffung von Kinderarbeit und das Verbot der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf.
Zusammenfassung:
Momentan das anspruchvollste Label für den Massenmarkt mit ökologischen Kriterien entlang der gesamten textilen Kette.
Hohe Glaubwürdigkeit. Berücksichtigt auch Sozialkriterien.
Quelle: Manfred Santen, Greenpeace e.V., 8.2011


Öko-Tex Standard 100
Zertifiziert werden Textil- und Lederprodukte, Matratzen, Heimtextilien, etc.
Als bekanntestes und leicht umsetzbares Label ist der
Öko-Tex 100 bei fast allen Anbietern vertreten.
Die Zertifizierung berücksichtigt ausschließlich die Einhaltung von Rückstandsgrenzwerten Gesundheitsgefährdender Stoffe in dem Endprodukt.
Die Grenzwerte gehen nur geringfügig über gesetzliche Anforderungen hinaus.
Zusammenfassung:
Weitverbreitetes Label mit geringen Anforderungen an Fertig-Produkte.
Keinerlei Aussagekraft, was den Faseranbau und die Herstellungsbedingungen betrifft.
Quelle: Manfred Santen, Greenpeace e.V., 8.2011